Grenzen existieren nur im Kopf – Sei ein Supifant

Elefanten sind große Säugetiere, grau und fast unbehaart. Mit großen Ohren, einem Rüssel und langen weißen Stoßzähnen. Sie gehörten bis zur Spätantike in Europa zu den exotischen Tieren, die gelegentlich in Tierfabeln oder bei Paradiesvorstellungen eine Rolle spielten.

Heutzutage ist der Elefant das Symbol des Elementes Erde. Er ist ein Sinnbild von Kraft, Glück und langem Leben. Ebenso steht er in China für Stärke, Scharfsinn, Energie und Souveränität.

In vielerlei Hinsicht sind sich Menschen und Elefanten ähnlich. Körperliche Nähe ist ihnen sehr wichtig, sie berühren sich oft sanft mit den Rüsseln, sie begrüßen voller Freude ein neugeborenes Kalb und sie trauern um verstorbene Verwandte. Der Elefant als lehrt uns, diesen positiven Gemeinsamkeiten mehr Raum im eigenen Leben zu geben und Gefühle wie Neid, Angst oder sogar Hass hinter sich zu lassen.

So können wir über uns Hinauswachsen

Wer kennt es nicht „Wie ein Elefant im Porzellanladen“ – Damit ist gemeint: die eigene Kraft nicht angemessen nutzen können und sich ungeschickt, grob, plump oder taktlos zu verhalten. Diese Redensart tut den Elefanten Unrecht. Denn sie sind sensible Wesen, die mit dem Rüssel vorsichtige neue Umgebung abtasten.

Die Verbindung mit unserem inneren Wissen ermöglicht es uns, alt bekannte Wege zu gehen – wenn diese uns zu unseren persönlichen Zielen führen. Uns also nicht wie ein Elefant im Porzellanladen zu verhalten. Wenn es für den Lebenserhalt wichtig ist, können wir ebenso wie der Elefant als Einzelgänger oder in einer „losen Herde“ neues Terrain erobern und unbekannte Wege einschlagen, die unserer Selbstentfaltung dienen. Jeder trägt das Potential in sich, Altes hinter sich zu lassen, immer wieder neu aufzubrechen und über uns hinauszuwachsen.

Wir stecken voller Tatendrang und wollen das Leben ganz bewusst mit allen Sinnen erfahren. Auch das verbindet uns mit dem Elefanten. Zwanzig Stunden am Tag nimmt er aktiv am Leben Teil und setzt seinen Rüssel ein, um das Leben mit all seinen Kostbarkeiten ganz bewusst tastend, riechend und schmeckend wahrzunehmen.

Ein Supifant sein

Oft geben wir auf, sobald es anstrengend wird, denken wir schaffen es nicht, sind nicht gut genug. Wie oft machen wir Dinge nicht, weil wir oder andere nicht an uns glauben? Wenn wir uns ständig sagen, dass wir etwas nicht schaffen, dann können wir es auch nicht schaffen. Die Wahrheit ist jedoch, dass wir alles schaffen können, wenn wir es wirklich wollen. Grenzen existieren nur in unseren Köpfen, entstanden durch Angst oder falsche Glaubenssätze. Erwachsene haben die Fähigkeit, zu genießen und zu spielen, um zu lernen, häufig verloren. Wir sagen uns selbst immer Dinge wie: „Ich kann nicht“ oder, „ich bin nicht fähig dazu“,  was unsere selbstauferlegten Grenzen nur bestärkt. Es sind unsere Gedanken, die den Grenzen in unserem Köpfen die Macht geben. Wir sind aber der Boss unserer Gedanken und haben daher die Fähigkeit unsere Grenzen niederzureißen. Das habe ich noch nie vorher versucht, also bin ich völlig sicher, dass ich es schaffe, wie der Supifant.